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Jennifer Lawrence

Katniss Everdeen

Auf Grund ihrer beeindruckenden Präsenz und unglaublichen Energie gehört Oscar-Preisträgerin JENNIFER LAWRENCE (Ketniss Everdeen) zu Hollywoods talentiertesten Schauspielerinnen.


Zuletzt war sie an der Seite von Bradley Cooper und Robert De Niro in David O. Russells Silver Linings (The Silver Linings Playbook, 2012) zu erleben. Ihre Leistung als neurotische Tiffany brachte Lawrence den Oscar, den Golden Globe und den Screen Actors Guild Award als Beste Hauptdarstellerin ein. Kürzlich hat sie X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (X-Men: Days of Future Past, 2014) abgedreht, in dem sie erneut als Mutantin Mystique neben Michael Fassbender und James McAvoy zu sehen sein wird. Ihr nächster Film ist David O. Russells Krimi American Bullshit (American Hustle, 2013) mit Christian Bale, Amy Adams und Bradley Cooper in weiteren Hauptrollen. Der US-Kinostart ist für Weihnachten 2013 geplant.


Des Weiteren hat Lawrence die Hauptrolle in The Rules of Inheritance nach den 2012 veröffentlichten Memoiren von Claire Bidwell Smith übernommen und fungiert zudem als Produzentin des Dramas. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die den Krebstod ihrer Eltern verarbeiten muss. Regie führt Susanne Bier, Abi Morgan liefert das Drehbuch. 


Zuvor war Lawrence in House at the End of the Street (2012) neben Elisabeth Shue und Max Thieriot und in Like Crazy (2011) von Drake Doremus mit Anton Yelchin und Felicity Jones zu sehen. Letzterer gewann beim Sundance Film Festival 2011 den Großen Preis der Jury. Im selben Jahr stand sie für Jodie Foster in Der Biber (The Beaver, 2011) mit Mel Gibson und erneut mit Anton Yelchin vor der Kamera.


Ihre erste Oscar-Nominierung als Beste Schauspielerin erhielt Jennifer Lawrence 2011 für ihre Leistung in dem rauen Drama Winter's Bone (2010). Darüber hinaus erntete sie Nominierungen für den Screen Actors Guild Award, einen Golden Globe, einen Independent Spirit Award und den Critic's Choice Award. Die  Kritikervereinigung National Board of Review zeichnete sie als Breakthrough Actress aus, das Palm Springs Festival würdigte Lawrence mit dem Rising Star Award, und bei den Hollywood Film Awards 2010 gewann sie den New Hollywood Award. Das von der Kritik begeistert aufgenommene Werk von Debra Granik war außerdem als Bester Film, für das Beste adaptierte Drehbuch und die Beste männliche Nebenrolle für einen Oscar nominiert und gewann den Großen Preis der Jury beim Sundance Film Festival 2010.


Ihre erste Hauptrolle spielte Lawrence in Guillermo Arriagas Regiedebüt Auf brennender Erde (The Burning Plain, 2008) neben Charlize Theron und Kim Basinger. Das Drama feierte bei den 65. Filmfestspielen von Venedig Premiere und Lawrence gewann den Marcello Mastroianni Award als Beste junge Schauspielerin. Außerdem sah man sie neben Selma Blair und Bokeem Woodbine in Lori Pettys Poker House (2008), wofür Lawrence der Preis „Outstanding Performance in the Narrative Competition“ auf dem Los Angeles Film Festival 2008 verliehen wurde. 


Im Fernsehen war Lawrence in drei Staffeln der TBS-Serie „The Bill Engvall Show“ zu sehen. Basierend auf der Idee und den Skripts von Bill Engvall und Michael Leeson spielt die Comedy-Serie in einem Vorort von Denver und handelt vom Leben des Familientherapeuten Bill Pearsons, dessen eigene Familie durchaus etwas psychologischen Beistand vertragen könnte


Aufgewachsen in Louisville, Kentucky, sammelte Jennifer Lawrence bereits in ihrer Kindheit erste Schauspielerfahrung an lokalen Theatern und reiste mit 14 nach New York, um als professionelle Schauspielerin zu arbeiten. Schnell fiel sie diversen Casting-Agenten ins Auge und begann ihre Karriere bei Film und Fernsehen im Sommer 2005.

Josh Hutcherson

Peeta Mellark

Der erst 20-jährige JOSH HUTCHERSON (Peeta Mellark) hat sich rasant zu einem der begehrtesten Jungschauspieler Hollywoods entwickelt. 2012 wurde er bei der CinemaCon als Breakthrough Actor prämiert und gewann den MTV Movie Award als Bester Hauptdarsteller. Der US-Sender Logo kürte Hutcherson mit einem NewNowNext Award zum nächsten Megastar und die Organisation GLAAD (Gay and Lesbian Alliance Against Defamation) verlieh ihm ihren Vanguard Award.


Zuletzt zählte Hutcherson zur Besetzung von Red Dawn (2013), einem Remake des Klassikers aus dem Jahre 1984. Darin geht es um eine Gruppe Teenager, die ihre Heimatstadt gegen feindliche Soldaten verteidigt. 2012 war er in Die Reise zur geheimnisvollen Insel (Journey 2: Mysterious Island) neben Michael Caine und Dwayne Johnson sowie in dem Independent-Film Detention zu sehen, bei dem der  Nachwuchsstar auch als ausführender Produzent fungierte. Darüber hinaus wirkte er in 7 Tage in Havanna (7 días en La Habana, 2012) mit, der sieben Kurzfilme von sieben Regisseuren verbindet. 


2013 lieh Hutcherson der Figur Nod in dem Animationsfilm Epic – Verborgenes Königreich (Epic) seine Stimme. Das Fantasy-Abenteuer erzählt von einem 17-jährigen Mädchen, das in einem Mikrouniversum winzige Waldwesen bei ihrem Kampf gegen böse Eindringlinge unterstützt. Zu den prominenten Sprechern zählen außerdem Amanda Seyfried, Beyoncé Knowles, Steven Tyler und Colin Farrell. 


Kürzlich hat Hutcherson an der Seite von Benicio del Toro das Drama Paradise Lost (2014) über den legendären Drogenhändler Pablo Escobar abgedreht.


2010 sah man Hutcherson an der Seite von Julianne Moore und Annette Bening in Lisa Cholodenkos Komödie The Kids Are All Right, die eine Oscar-Nominierung als Bester Film erhielt. The Kids Are All Right feierte seine Premiere beim Sundance Film Festival, erntete begeisterte Kritiken und avancierte für den Verleih Focus Features zu einem der größten Deals des Festivals. Auf der Berlinale wurde der Film mit einem Teddy ausgezeichnet und erhielt Nominierungen für den Screen Actors Guild Award, den Independent Spirit Award sowie den Golden Globe.


Zu Hutchersons weiteren Filmen zählen Cirque de Freak – Mitternachtszirkus  (The Vampire’s Assistant, 2009) neben John C. Reilly und Salma Hayek, Carmel (2012), Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Journey to the Center of the Earth 3D, 2008), dem ersten Live-Performance-Spielfilm in 3D-HD überhaupt, Brücke nach Terabithia (Bridge to Terabithia, 2007), Winged Creatures (2008), Rexx, der Feuerwehrhund (Firehouse Dog, 2007), Die Chaoscamper (RV, 2006), Little Manhattan (2005), Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum (Zathura, 2005), Fußballfieber – Elfmeter für Daddy (Kicking and Screaming, 2005), Das wandelnde Schloss (Howl's Moving Castle, 2004) und Der Polarexpress (The Polar Express, 2004). Für seine Rollen in Zathura– Ein Abenteuer im Weltraum und Brücke nach Terabithia gewann Hutcherson den Young Artist Award in der Sparte Leading Young Actor.

Liam Hemsworth

Gale Hawthorne

Seine zurückhaltende und doch starke Präsenz sowie seine Wandlungsfähigkeit haben LIAM HEMSWORTH (Gale Hawthorne) zu einem der gefragtesten Leinwandhelden seiner Generation gemacht.


Nach Die Tribute von Panem – The Hunger Games (The Hunger Games) und The Expendables 2 – zwei der größten Kassenhits des Jahres 2012 – ist er neben Harrison Ford und Gary Oldman in dem Thriller Paranoia (2013) von Robert Luketic zu sehen. Darüber hinaus hat Hemsworth unter der Regie von Dito Montiel das Drama Empire State (2013) mit Dwayne Johnson sowie Emma Roberts abgedreht und steht für den Thriller Cut Bank (2014) neben John Malkovich, Ben Kingsley und Michael Sheen vor der Kamera.


Hemsworth wurde im australischen Melbourne geboren und wuchs im Surfer-Paradies Phillip Island auf. Der jüngste von drei Brüdern liebte Filme und verbrachte schon als Junge ganze Tage damit, sich Filme anzusehen. Zu diesem Zeitpunkt dachte er allerdings noch nicht an eine Schauspielkarriere. Nachdem seine älteren Brüder Luke und Chris bereits in australischen TV-Serien vor der Kamera standen, entschloss sich Liam mit 17 Jahren, die Schauspielerei zu seinem Beruf zu machen. Er nahm Schauspielunterricht, besorgte sich einen Agenten, ging zu ersten Vorsprechen und ergatterte bald seine erste nennenswerte Rolle in der beliebten australischen Serie „Home and Away“. Es folgte ein Part in „Neighbours – Nachbarn“, Australiens erfolgreichster Soap. 


In dem Mystery-Thriller Triangle (2009) übernahm Hemsworth seine erste Filmrolle und entdeckte seine Leidenschaft für das Kino: „Das war für mich erfrischend neu – ein ganz anderes Arbeiten, als ich es gewohnt war“, erzählt der Schauspieler. Da Los Angeles die Filmmetropole schlechthin ist, schickte Hemsworth erste Casting-Tapes in die Staaten. So auch an Sylvester Stallone, der ihn keine Woche später nach Hollywood einlud, um seinen Sohn in The Expendables zu spielen. Kurz vor seiner Abreise erfuhr Hemsworth, dass seine Rolle aus dem Drehbuch gestrichen worden war. Doch nur Stunden später bekam er einen Anruf: Marvel bat ihn zum Screentest für Thor. Die Titelrolle ging dann zwar letztlich an seinen älteren Bruder Chris, dennoch war es genau dieses Vorsprechen für Marvel, das Liam Hemsworth nach Los Angeles brachte. 


In Hollywood erregte der Newcomer, der zunächst mit seinem Bruder Chris im Gästehaus ihres gemeinsamen Managers Will Ward wohnte, bald viel Aufmerksamkeit. Seinen Durchbruch feierte Hemsworth schließlich als Will Blakelee in der Nicholas-Sparks-Verfilmung Mit dir an meiner Seite (The Last Song, 2010) neben Greg Kinnear und Miley Cyrus. Im Rennen um die Rolle stach er hunderte Mitbewerber aus und wurde 2010 mit dem Young Hollywood Actor Award und einem Teen Choice Award in der Kategorie Male Breakout belohnt.


Hemsworth, der zurzeit in Los Angeles lebt, freut sich darauf, weiterhin mit hochkarätigen Schauspielern und Regisseuren zu arbeiten. „Ich liebe die Schauspielerei, und ich liebe Filme. Im Moment bin ich einfach auf der Suche nach Leuten, die etwas Neues ausprobieren und meine Leidenschaft teilen. Am meisten habe ich bei der Arbeit am Set gelernt. Es gibt nichts Besseres, als erfahrene Kollegen zu beobachten.“ 

Woody Harrelson

Haymitch Abernathy

WOODY HARRELSONs (Haymitch Abernathy) einzigartiger Mix aus Intensität und Charisma überrascht und begeistert Zuschauer und Kritiker sowohl in Mainstream- als auch in Independent-Produktionen immer wieder aufs Neue. Sein Porträt eines Soldaten, der die Familien von Gefallenen über den Tod ihrer Angehörigen informieren muss, in The Messenger – Die letzte Nachricht (The Messenger, 2009) bescherte ihm 2010 eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller. Zuvor war Harrelson bereits für seine Rolle als umstrittener Zeitschriftenverleger Larry Flynt in Milos Formans Larry Flynt – Die nackte Wahrheit (The People vs. Larry Flynt, 1996) für einen Oscar, den Golden Globe und einen Screen Actors Guild Award als Bester Hauptdarsteller nominiert worden.


Zuletzt war Harrelson in Die Unfassbaren – Now You See Me (Now You See Me, 2013) neben Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Isla Fisher sowie Mélanie Laurent zu sehen. Seine nächsten Projekte sind Scott Coopers Thriller Out of the Furnace (2013) mit Christian Bale und Casey Affleck und der Animationsfilm Free Birds (2013) mit Owen Wilson. Kürzlich hat Harrelson unter der Regie von Cary Fukunaga außerdem die HBO-Miniserie „True Detective“ an der Seite von Matthew McConaughey abgedreht.


Im US-Fernsehen war Harrelson 2012 neben Julianne Moore und Ed Harris in dem HBO-Film „Game Change“ (Regie: Jay Roach) über John McCains Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2008 zu sehen. Die Rolle des Kampagnen-Strategen Steve Schmidt brachte ihm Nominierungen für den Emmy, den Screen Actors Guild Award und den Golden Globe ein. 


Zu weiteren Höhepunkten seiner Filmkarriere zählen Rampart (2011) von The Messenger-Regisseur Oren Moverman, Freunde mit gewissen Vorzügen (Friends with Benefits, 2011), Ruben Fleischers Kassenschlager Zombieland, 2012 (beide 2009), Semi-Pro (2008), Loooser – How to win and lose a Casino (The Grand), No Country for Old Men (beide 2007), A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm (A Scanner Darkly), A Prairie Home Companion (A Prairie Home Companion: Last Radio Show, beide 2006), The Prize Winner of Defiance, Ohio, Kaltes Land (North Country), The Big White – Immer Ärger mit Raymond (The Big White, alle 2005), After the Sunset (2004), Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft (Play It to the Bone), EDtv – Immer auf Sendung (EDtv, beide 1999), Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys (The Hi-Lo Country), Der schmale Grat (The Thin Red Line), Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (Wag the Dog, alle 1998), Welcome to Sarajevo (1997), Kingpin – Zwei Trottel auf der Bowlingbahn (Kingpin, 1996), Natural Born Killers (1994), Ein unmoralisches Angebot (Indecent Proposal, 1993) und Weiße Jungs bringen’s nicht (White Men Can’t Jump, 1992). 


2011 führte Harrelson zudem durch die eindrucksvolle Polit-Dokumentation "Ethos" von Pete McGrain.


Als Ensemble-Mitglied des NBC-Dauerbrenners „Cheers” wurde Harrelson einem Millionenpublikum bekannt. Für seine Leistung als leutseliger Barkeeper Woody Boyd gewann er 1988 einen Emmy und wurde während seiner achtjährigen Mitwirkung in der Serie weitere vier Mal nominiert. 1999 erhielt er eine weitere Nominierung für den Preis, als er Woody in der Nachfolgeserie „Frasier“ mit einem Gastauftritt noch einmal aufleben ließ. Trotz seiner Kinoerfolge blieb er dem Fernsehen treu und übernahm eine wiederkehrende Gastrolle in der NBC-Serie „Will and Grace“.


Neben seiner Film- und Fernseharbeit inszenierte Harrelson 1999 sein eigenes Theaterstück „Furthest from the Sun“ am Theatre de la Juene Lune in Minneapolis. Es folgten das Broadway-Revival der Roundabouts-Inszenierung „The Rainmaker“, Sam Shepherds „The Late Henry Moss“ und John Kolvenbachs „On An Average Day“ neben Kyle MacLachlan im Londoner West End. Harrelson führte außerdem bei der Premiere von Kenneth Lonergans „This Is Our Youth“ am Berkeley Street Theatre in Toronto Regie. Im Winter 2005 kehrte er ans Londoner West End zurück und stand in Tennessee Williams Stück „Night of the Iguana“ am Lyric Theatre auf der Bühne. 2011 inszenierte er am Hart House Theatre in Toronto sein autobiografisch gefärbtes Stück „Bullet for Adolf“, das er zusammen mit Frankie Hyman schrieb. Im Sommer 2012 feierte „Bullet for Adolf“ am New World Stages seine Off-Broadway-Premiere.

Elizabeth Banks

Effie Trinket

ELIZABETH BANKS (Effie Trinket) ist zu einer der meistbeschäftigten und vielseitigsten Schauspielerinnen Hollywoods avanciert. So war sie allein 2012 in der Komödie Was passiert, wenn's passiert ist (What To Expect When You're Expecting), dem Thriller Ein riskanterPlan (Man on a Ledge) mit Sam Worthington und dem Drama Zeit zu leben (People Like Us) neben Chris Pine und Michelle Pfeiffer zu sehen.


Im Frühjahr 2014 kommt Walk of Shame in die Kinos. 


In der Komödie um einen Nachrichtensprecher, der nach einer Sauftour um seinen Traumjob fürchten muss, spielt Banks neben James Marsden und Sarah Wright. In Lego 3D (Lego: The Movie, 2014) leiht sie der Figur Lucy ihre Stimme. 


Derzeit steht Banks mit Boyd Holbrook für Little Accidents (2014) vor der Kamera: Nach einem Minenunfall, der die ganze Stadt erschüttert, gerät das Leben einer Frau aus den Fugen. Sara Colangelo adaptiert und inszeniert die Spielfilmversion ihres gleichnamigen, preisgekrönten Kurzfilms von 2010, der beim Sundance Film Festival uraufgeführt wurde. Kürzlich hat Banks die Independent-Produktion Love & Mercy (2014) unter der Regie von Bill Pohland abgedreht. Das Drama gibt unkonventionelle Einblicke in das Leben des berühmten Musikers Brian Wilson, Kopf der Beach Boys, der jahrelang mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. Fertiggestellt ist auch Amy Bergs Every Secret Thing (2014) nach Laura Lippmans Bestseller um einen Polizeibeamten und zwei junge Frauen, die zu Hauptverdächtigen in einem mysteriösen Fall vermisster Kinder werden. 


2012 war Banks in Pitch Perfect zu sehen, den sie mit ihrem Ehemann Max Handelman und der gemeinsamen Firma Brownstone Pictures selbst produzierte. Zu ihren Ko-Stars zählen Anna Kendrick, Brittany Snow und Rebel Wilson. 


2011 spielte sie in Our Idiot Brother neben Paul Rudd, Emily Mortimer und Zooey Deschanel sowie an der Seite von Tobey Maguire in The Details. Beide Filme wurden beim Sundance Film Festival uraufgeführt und von The Weinstein Company in die US-Kinos gebracht. 


In 72 Stunden – The Next Three Days (The Next Three Days, 2010) unter der Regie von Paul Haggis blieb sie als Russell Crowes Frau in Erinnerung. 2008 erntete sie großes Kritikerlob als First Lady Laura Bush in W. – Ein missverstandenes Leben (W.) von Oliver Stone. Zur hochkarätigen Besetzung zählen neben Josh Brolin als Präsident außerdem James Cromwell, Richard Dreyfuss, Ellen Burstyn und Jeffrey Wright. In Kevin Smiths Zack and Miri Make a Porno (2008) spielen Banks und Seth Rogen zwei abgebrannte Freunde, die mit einem Pornofilm ihre finanziellen Probleme lösen wollen.


Der Durchbruch gelang Banks mit dem Oscar-prämierten Film Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg (Seabiscuit, 2003), in dem sie als Marcela Howard neben Jeff Bridges und Tobey Maguire zu sehen ist, und Steven Spielbergs Catch Me If You Can (2002). Zu ihren weiteren Filmen zählen Vorbilder?! (Role Models), Mensch, Dave! (Meet Dave, beide 2008), Die Gebrüder Weihnachtsmann (Fred Claus, 2007), Unbesiegbar – Der Traum meines Lebens (Invincible), Slither – Voll auf den Schleim gegangen (Slither, beide 2006), Jungfrau (40), männlich, sucht… (The 40-Year-Old Virgin), Sisters, Heights, Baxter – Der Superaufreißer (The Baxter), Daltry Calhoun, Sexual Life (alle 2005), The Trade (2003), Ordinary Sinner (2001), John Singletons Shaft – Noch Fragen? (Shaft, 2000) und der Kultfilm Wet Hot American Summer (2001) mit Janeane Garofalo und David Hyde Pierce. 


Außerdem sah man Banks als Journalistin Betty Brant in den erfolgreichen drei Spider-Man-Filmen (2002–2007). Die Rolle schrieb Regisseur Sam Raimi ihr auf den Leib.


Im Fernsehen trat Banks in der NBC-Serie „30 Rock“ als Alec Baldwins Freundin Avery Jessup auf. Dafür wurde sie 2011 als Outstanding Guest Actress in einer Comedy-Serie für einen Emmy nominiert. Außerdem sah man sie in der ABC-Serie „Modern Family“ und wiederholt als Dr. Kim Porter in NBCs „Scrubs“. 2007 trat sie in der CBS-Miniserie „Comanche Moon“ auf, Larry McMurtrys Vorgänger zu „Lonesome Dove“.


Vor Pitch Perfect (2012) produzierte Banks 2009 mit ihrer Firma Brownstone Pictures Disneys Science-Fiction-Thriller Surrogates – Mein zweites Ich (Surrogates) mit Bruce Willis. Weitere Projekte von Brownstone sind Tink, eine romantische Komödie von Disney, in der Banks selbst die Titelfigur Tinkerbell verkörpern wird, die Dreamworks-Komödie Forever 21, in der Produzentin Banks ebenfalls eine Rolle übernehmen wird, sowie Too Far From Home über drei Astronauten, die auf einer internationalen Raumstation festsitzen. 


Im Theater spielte sie ebenfalls zahlreiche Rollen, z.B. in der Guthrie-Theatre-Produktion „Summer & Smoke“ von David Esbjornson. 2006 stand Banks als Cherie, die weibliche Hauptfigur in William Inges Komödie „Bus Stop“, beim Williamstown Theater Festival auf der Bühne.


Banks, in Massachusetts geboren, ist Absolventin der University of Pennsylvania sowie des American Conservatory Theater. Sie lebt in Los Angeles.

Lenny Kravitz

Cinna

LENNY KRAVITZ (Cinna) gilt als einer der herausragenden Rock-Musiker unserer Zeit und kann auf eine erfolgreiche 20-jährige Karriere, beeinflusst vom Rock und Funk der 60er und 70er-Jahre, zurückblicken.


Kravitz' Talente als Songschreiber, Produzent und Multi-Instrumentalist schlugen sich in neun Studioalben nieder. Er gewann vier Mal in Folge einen Grammy, u.a. für die Singles „Dig In“, „American Woman“ und „Fly Away“, und wurde für sechs weitere Grammys nominiert. Er arbeitete mit Stars wie Madonna, Slash, Aerosmith, Jay-Z, N.E.R.D., Mick Jagger, P. Diddy und Alicia Keys zusammen.


Mit mehr als 38 Millionen verkauften Alben weltweit ist es Kravitz möglich, sich auch jenseits der Musikindustrie kreativ zu betätigen. So trat der Künstler in einer Nebenrolle in dem von der Kritik gefeierten Drama Precious – Das Leben ist kostbar (2009) auf und war kürzlich neben Jane Fonda, Oprah Winfrey und Cuba Gooding Jr. auch in Der Butler (The Butler, 2013) von Precious-Regisseur Lee Daniels zu sehen.


2005 gründete er seine Kreativ-Firma Kravitz Design Inc., mit der er verschiedene Projekte in den Bereichen Werbe-, Wohn- und Produkt-Design durchführt. So arbeitete das Unternehmen beispielsweise mit Swarovski zusammen und entwarf zwei Kronleuchter für die „Crystal Palace Collection“, stattete Suiten des SLS Hotels sowie ein zweistöckiges Aufnahmestudio im Penthouse des Setai Resort & Residences in Miami Beach aus. Außerdem wird die Firma ein 47-stöckiges Gebäude mit Eigentumswohnungen in Paramount Bay, Miami, designen. Weitere Projekte sind die Keramikfliesen-Kollektion „Goccia“ für Lea Ceramiche und ein Neuentwurf des Stuhls „Mademoiselle“ für Kartell.


2009 wurde zum 20. Jubiläum eine Deluxe-Edition von Lenny Kravitz' Debütalbum „Let Love Rule“ veröffentlicht. Es folgte sein Studioalbum „Black and White America“.

Philip Seymour Hoffman

Plutarch Heavensbee

PHILIP SEYMOUR HOFFMAN (Plutarch Heavensbee)  hat kürzlich die John-le-Carré-Verfilmung A Most Wanted Man (2013) abgedreht. Zuletzt war er in The Master (2012) von Paul Thomas Anderson und in Saiten des Lebens (A Late Quartet, 2012) neben Christopher Walken und Catherine Keener auf der Leinwand zu sehen. 2011 zählte er zum Starensemble von George Clooneys The Ides of March – Tage des Verrats (The Ides of March)und Bennett Millers Die Kunst zu gewinnen – Moneyball (Moneyball) mit Brad Pitt. 2010 gab Hoffman mit Jack in Love (Jack Goes Boating) sein Regiedebüt, die Produktion übernahm Bennett Millers Firma Cooper's Town Productions. In dem gleichnamigen Stück hatte Hoffman bereits in New York auf der Bühne gestanden. Zu seinen neueren Filmen zählen Radio Rock Revolution (The Boat That Rocked, 2009), Synecdoche, New York, Glaubensfrage (Doubt, beide 2008), Die Geschwister Savage (The Savages), Tödliche Entscheidung (Before the Devil Knows You're Dead) und Der Krieg des Charlie Wilson (Charlie Wilson's War, alle 2007). Die Titelrolle in der Cooper's-Town-Produktion Capote (2005) unter der Regie von Bennett Miller brachte Hoffman den Oscar ein.


Neben seiner Filmkarriere ist Hoffman auch am Theater aktiv. So war er am Broadway in „Tod eines Handlungsreisenden“, „Othello“ und „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ zu erleben und stand in „Die Möwe“, „True West“, „Defying Gravity“, „Der Kaufmann von Venedig“, „Shoppen und Ficken“ und in „The Author's Voice“ auf New Yorker Bühnen.


Zudem führte er wiederholt selbst Regie und brachte mit seiner Compagnie LAByrinth allein fünf Stücke von Stephen Adly Guirgis zur Welturaufführung, darunter „The Last Days of Judas Iscariot“, „Our Lady of 121st Street“ sowie „Jesus Hopped the A Train“. Am MCC Theater inszenierte Hoffman zudem Rebecca Gilmans „The Glory of Living“ und brachte mit der renommierten Sydney Theatre Company „Riflemind“ von Cate Blanchetts Ehemann Andrew Upton auf die Bühne. Das Stück gastierte auch in London. Für „True West“ kehrte Hoffman nach Australien zurück und arbeitete erneut mit der Sydney Theatre Company. Zu seinen weiteren Theaterarbeiten zählt „The Long Red Road“ am Goodman Theater in Chicago.

Jeffrey Wright

Beetee

Seine mutige Rollenauswahl brachte JEFFREY WRIGHT (Beetee) konstant großes Kritikerlob ein und verhalf ihm zu einer außergewöhnlichen Karriere, die Bühne, Film und Fernsehen umfasst. Zuletzt war Wright neben Mark Wahlberg, Russell Crowe und Catherine Zeta-Jones in dem Politthriller Broken City (2013) von Allen Hughes zu sehen, im Dezember startet Jim Jarmuschs Only Lovers Left Alive (2013) in Deutschland. Abgedreht sind außerdem die Independent-Produktionen A Single Shot von David Rosenthal und The Inevitable Defeat of Mister and Pete von George Tilman. 


Für seine Leistung in Tony Kushners Stück „Angels in America“, das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, gewann Wright 1994 einen Tony. 2003 spielte er dieselbe Rolle (streng genommen sind es diverse) auch in der gleichnamigen HBO-Verfilmung, was mit einem Golden Globe und einem Emmy gewürdigt wurde. Seine brillante Verkörperung des berühmten, umstrittenen Graffiti-Künstlers Jean Michel Basquiat in Basquiat (1996) machte Wright bekannt und bescherte ihm einen Independent Spirit Award. Am anderen Ende seines breitgefächerten Spektrums finden sich Blockbuster wie Source Code (2011) oder die James-Bond-Filme Casino Royale (2006) und Ein Quantum Trost (A Quantum of Solace, 2008). Im gleichen Jahr überzeugte Wright als Muddy Waters in Cadillac Records und als Colin Powell in W. – Ein missverstandenes Leben (W.) von Oliver Stone. Des Weiteren sah man ihn in dem preisgekrönten Syriana und in Jim Jarmuschs Broken Flowers (beide 2005), der Wright eine weitere Nominierung für den Independent Spirit Award einbrachte; außerdem spielte er in Jonathan Demmes Remake von Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate, 2004), Shaft – Noch Fragen? (Shaft, 2000) und im Bürgerkriegsdrama Ride with the Devil (1999) von Ang Lee. Als Martin Luther King in dem HBO-Drama „Boycott“ gewann Wright 2001 einen AFI (American Film Institute) Award. Für seine Rolle in dem ebenfalls mit dem Pulitzer-Preis prämierten Stück „Topdog/Underdog“ von Susan-Lori Parks (Regie: George C. Wolfe) kann der renommierte Theaterschauspieler Jeffrey Wright zudem einen Obie und eine weitere Tony-Nominierung verbuchen.

Stanley Tucci

Caesar Flickerman

STANLEY TUCCI (Caesar Flickerman)  ist in über 50 Filmen, unzähligen Fernsehproduktionen und mehr als einem Dutzend Broadway- sowie Off-Broadway-Inszenierungen aufgetreten. 


Zu seinen bekanntesten Rollen zählt sicher der Gatte von Starköchin Julia Child (Meryl Streep) in Julie & Julia (Julie and Julia, 2009). 


Für Peter Jacksons In meinem Himmel (The Lovely Bones, 2009) erntete Tucci Nominierungen für den Oscar, den Golden Globe, BAFTA, SAG Award und den Preis der Broadcast Film Critics Association.


Zuletzt war Tucci im Fantasy-Abenteuer Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen (Percy Jackson: Sea of Monsters, 2013), der Fortsetzung des Kassenhits Percy Jackson – Diebe im Olymp (Percy Jackson & The Olympians: The Lightning Thief, 2010), und in The Company You Keep (2013) von und mit Robert Redford zu sehen. Neil LaButes Some Velvet Morning (2013) mit Tucci und Alice Eve feierte beim diesjährigen Tribeca Film Festival Premiere. In Bill Condons Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt (The Fifth Estate, 2013) über WikiLeaks-Gründer Julian Assange und seinen Mitstreiter Daniel Domscheit-Berg spielt Tucci neben Benedict Cumberbatch und Daniel Brühl.


Neben seinen filmischen Leistungen wurde Stanley Tucci für seine Gastrolle als Dr. Moretti in der Fernsehserie „Emergency Room – Die Notaufnahme“ für einen Emmy nominiert. 2007 fand sein Auftritt in der Serie „Monk“ viel Beachtung bei den Kritikern und brachte ihm einen Emmy als herausragender Gaststar in einer Comedy ein. 


Des Weiteren erhielt er 1999 einen Golden Globe und einen Emmy als Walter Winchell, Erfinder der modernen Klatschkolumne, in dem HBO-Film „Winchell“. Seine Darstellung des Plappermauls und dessen Enthüllungen von Geheimnissen und Skandalen brachte ihm großes Lob von Publikum und Kritik ein. Regisseur Paul Mazursky verschaffte Tucci mit „Winchell“ eine der saftigsten Rollen seiner profilierten Laufbahn. 


Für das HBO-Drama „Conspiracy“ erntete er 2002 einen weiteren Golden Globe als Bester Nebendarsteller. Tuccis brillante Darstellung des Oberstleutnants Adolf Eichmann, der mit kaltem Lächeln seine Ziele verfolgt, lässt einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren.


Tucci arbeitet auch als Autor, Regisseur und Produzent. Beim Sundance Film Festival feierte sein Film Blind Date (2007) Premiere. Er schrieb bei dem Van-Gogh-Remake nicht nur am Drehbuch mit, sondern übernahm auch Regie und Hauptrolle. Schon bei Joe Goulds Geheimnis (Joe Gould's Secret, 2000), mit Ian Holm als Schriftsteller Joe Gould und Tucci als The-New-Yorker-Autor Joseph Mitchell, führte Tucci selbst Regie. Der Film spielt in New Yorks Greenwich Village der 40er Jahre und erzählt die Geschichte der seltsamen Begegnung von Gould und Mitchell, die zu einer langjährigen Freundschaft führt. 


Big Night – Nacht der Genüsse (Big Night, 1996), Tuccis erste Arbeit als Koregisseur, Kodrehbuchautor und Schauspieler in Personalunion, brachte ihm zahlreiche Ehrungen ein, darunter den Waldo Salt Screenwriting Award beim Sundance Film Festival 1996, eine lobende Erwähnung der Kritikervereinigung National Board of Review, einen Independent Spirit Award, den Kritikerpreis beim Deauville Film Festival 1996 sowie Ehrungen durch die New York Film Critics und die Boston Society of Film Critics.


Sein zweites Projekt The Impostors – Zwei Hochstapler in Not (The Impostors, 1998), zu dem er das Drehbuch verfasste, Regie führte, die Koproduktion und die Hauptrolle übernahm, lief 1998 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Die Posse ist in den 30er Jahren angesiedelt: Tucci und Oliver Platt spielen arbeitslose Schauspieler, die sich an Bord eines Kreuzfahrtschiffes wiederfinden – zusammen mit Steve Buscemi, Alfred Molina, Lili Taylor und Hope Davis.


Im Fernsehen sah man ihn wiederholt als Gaststar in der TNT-Serie „Bull“, in „Equal Justice“, „Wiseguy“, „The Equalizer“, „Thirtysomething” und „The Street“. Das Drama „Murder One“ brachte ihm eine Emmy-Nominierung ein. 


Tucci stand zudem wiederholt auf der Bühne, unter anderem in „Frankie & Johnny in the Claire de Lune“, „Execution of Hope“, „The Iceman Cometh“, „Brighton Beach Memoirs“ und „Der Menschenfeind“. Abseits des Broadways war er zum Beispiel am Yale Repertory Theater und am SUNY Purchase zu sehen, wo er Schauspiel studierte.


Mit einer Neuinszenierung von Ken Ludwigs „Lend Me a Tenor“ mit Tony Shalhoub in der Hauptrolle gab Stanley Tucci am Broadway seinen Einstand als Regisseur. Die Produktion wurde mit einer Tony-Nominierung für die Beste Wiederaufnahme bedacht.


Weitere Filme mit Stanley Tucci sind Jack and the Giants (Jack the Giant Slayer, 2013), Captain America: The First Avenger (2011), Der große Crash (Margin Call, 2011), Einfach zu haben (Easy A), Burlesque (beide 2010), Desperaux – Der kleine Mäuseheld (The Tale of Despereaux), Inside Hollywood (What Just Happened), Swing Vote – Die beste Wahl (Swing Vote), Kit Kittredge: AnAmerican Girl (alle 2008), Der Teufel trägt Prada (The Devil Wears Prada, 2006), The Life and Death of Peter Sellers, Darf ich bitten? (Shall We Dance), Terminal (The Terminal, alle 2004), Road to Perdition (2002), Seitensprünge in New York (Sidewalks of New York, 2001), America's Sweethearts (2001), Ein Sommernachtstraum (A Mid Summer Night’s Dream, 1999), Harry außer sich (Deconstructing Harry), Alarm-Profis (The Alarmist), Lebe lieber ungewöhnlich (A Life Less Ordinary, alle 1997), Seitensprung in Manhattan (The Daytrippers, 1996), Kiss of Death (1995), Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis (Mrs. Parker and the Vicious Circle), 2 Millionen Dollar Trinkgeld (It Could Happen To You, beide 1994), Die Akte (The Pelican Brief, 1993), Bodyswitch – Verhexte Küsse (Prelude to a Kiss), In the Soup – Alles Kino (In the Soup, beide 1992), Billy Bathgate (1991) und Großstadtsklaven (Slaves of New York, 1989).


Im Oktober 2012 erschien „The Tucci Cookbook“ und stürmte die Bestsellerliste der New York Times.


Stanley Tucci ist Vorstandsmitglied der Food Bank von New York City, seiner Heimatstadt.

Donald Sutherland

President Snow

DONALD SUTHERLAND (President Snow) zählt mit mittlerweile über 130 Filmrollen zu den profiliertesten und vielseitigsten Schauspielern. In seiner Filmografie finden sich Klassiker wie Robert Aldrichs Das dreckige Dutzend (The Dirty Dozen, 1967), Robert Altmans M.A.S.H. (M*A*S*H, 1970), John Schlesingers Der Tag der Heuschrecke (The Day of the Locust, 1975), Robert Redfords Eine ganz normale Familie (Ordinary People, 1980), Bernardo Bertoluccis 1900 (Novecento, 1976), Philip Kaufmans Die Körperfresser kommen (Invasion of the Body Snatchers, 1977), Nicolas Roegs Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don't Look Now, 1973) mit Julie Christie, Alan Pakulas Klute (1971) mit Jane Fonda, Federico Fellinis Fellinis Casanova (Il Casanova di Federico Fellini, 1976) und Biran Huttons Stoßtrupp Gold (Kelly's Heroes, 1970) mit Clint Eastwood, der später auch Regie bei Space Cowboys (2000) führte und mit Sutherland gemeinsam vor der Kamera stand.


Nachdem er in Indien Basmati Blues abgedreht hat, steht Sutherland derzeit gemeinsam mit seinem Sohn Kiefer für den kanadischen Western Forsaken (2014) vor der Kamera.


Zuletzt war der Veteran in der erfolgreichen Adaption von Ken Folletts Bestseller „Die Säulen der Erde“ zu sehen, außerdem in Kevin Macdonalds römischem Abenteuer-Epos Der Adler der neunten Legion (The Eagle, 2011) mit Channing Tatum und Jamie Bell, in Simon Wests The Mechanic (2010) mit Jason Statham und Ben Foster, als Colin Farrells Vater in Seth Gordons Komödie Kill the Boss (Horrible Bosses, 2011) und in Mary McGuckians Man on the Train (2011) mit Larry Mullen Jr. von U2.


Sutherland spielte Nicole Kidmans Vater in Anthony Minghellas Unterwegs nach Cold Mountain (Cold Mountain, 2003), Charlize Therons Vater in F. Gary Grays The Italian Job – Jagd auf Millionen (The Italian Job, 2003) und den Mr. Bennett, Keira Knightleys Vater, in Stolz & Vorurteil (Pride and Prejudice, 2005). Für letztgenannte Rolle war er für den Preis der Chicago Film Critics nominiert.


Weitere Filme mit Donald Sutherland sind Paul Mazurskys Alex im Wunderland (Alex in Wonderland, 1970), Dalton Trumbos Johnny zieht in den Krieg (Johnny Got His Gun, 1971), Bud Yorkins Die Französische Revolution fand nicht statt (Start the Revolution Without Me, 1970), John Sturges‘ Der Adler ist gelandet (The Eagle Has Landed, 1976), Herbert Ross’ Max Dugans Moneten (Max Dugan Returns, 1983), Louis Malles Crackers (1983), Phillip Borsos’ Bethune – Ein Arzt wird zum Helden (Bethune, 1990), Oliver Stones JFK – Tatort Dallas (JFK, 1991), Ron Howards Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen (Backdraft, 1991), Richard Marquands Die Nadel (Eye of the Needle, 1980), Euzhan Palcys Weiße Zeit der Dürre (A Dry White Season, 1989) mit Marlon Brando, Richard Pearces Herzchirurg Dr. Vrain (Threshold, 1981), für den er 1983 einen Genie Award als Bester Schauspieler erhielt, Fred Schepisis Filmadaption von John Guares Sechs Stufen der Abgrenzung (Six Degrees of Separation, 1993), Robert Townes Without Limits (1998) und John Landis’ Ich glaub, mich tritt ein Pferd (National Lampoon’s Animal House, 1978) mit einem legendären Cameo-Auftritt. Er lieh General Stone seine Stimme in der Animationsverfilmung des Manga-Klassikers Astro Boy (2009) und spielte in Andy Tennants Ein Schatz zum Verlieben (Fool’s Gold, 2007), in Griffin Dunnes Fierce People – Jede Familie hat ihre Geheimnisse (Fierce People, 2005) mit Diane Lane, in Robert Townes Ask the Dust (2006) mit Salma Hayek und Colin Farrell, in American Gun (2005) mit Forrest Whitaker, Der Fluch der Betsy Bell (An American Haunting, 2004) mit Sissy Spacek, Land of the Blind (2006) mit Ralph Fiennes sowie in Aurora Borealis (2005) mit Louise Fletcher und Juliette Lewis. Sutherland zählt außerdem zu den prominenten Mitwirkenden der Dokumentation Trumbo (2007) über Drehbuchautor Dalton Trumbo, der als einer der „Hollywood 10“ auf der „schwarzen Liste“ von Senator McCarthy landete.


Für seine Fernsehauftritte erhielt Sutherland den Emmy und den Golden Globe als Bester Nebendarsteller für seine Arbeit an dem HBO-Film „Citizen X“ und erntete einen weiteren Golden Globe als Präsident Lyndon B. Johnsons Berater Clark Clifford im HBO-Historiendrama „Path to War“ unter der Regie des inzwischen verstorbenen John Frankenheimer.


Sutherland zählt außerdem zum internationalen Ensemble der Krimiserie „Crossing Lines“, deren zweite Staffel derzeit in Prag gedreht wird. Mit Peter Krause stand er in der ABC-Serie „Dirty Sexy Money“ vor der Kamera, in der er den Patriarchen Tripp Darling spielte. Für diese Rolle war Sutherland 2007 für einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller nominiert. Davor verkörperte er neben Geena Davis in der ABC-Serie „Welcome Mrs. President“ den Sprecher des Repräsentantenhauses, Nathan Templeton, wofür er 2006 ebenfalls eine Nominierung für den Golden Globe als Bester Nebendarsteller erhielt. Im gleichen Jahr war er zudem als Bester Hauptdarsteller neben Mira Sorvino in der Miniserie „Human Trafficking“ für einen weiteren Golden Globe nominiert. 


Auf der Bühne stand Sutherland neben Justin Kirk und Julianna Margulies am Lincoln Center in dem äußerst erfolgreichen Stück „Ten Unknowns“ von Jon Robin Baitz. Dafür erhielt er eine Nominierung als Bester Darsteller für den Outer Critics Circle Award. Außerdem spielte er in London, Toronto und Los Angeles in den Produktionen von „Enigmatic Variations“, einer englischen Version (übersetzt von seinem Sohn Roeg Sutherland) des französischen Stücks von Eric-Emmanuel Schmitt.


Donald Sutherland ist seit 1978 Offizier des Order of Canada und wurde fünf Jahre später in Frankreich zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt. 2012 verlieh Frankreich dem Schauspieler die höchste Ehre und erhob ihn zum Officier des Arts et Lettres.

Willow Shields

Primrose Everdeen

WILLOW SHIELDS (Primrose Everdeen) wuchs in New Mexico auf und wurde 2012 mit Die Tribute von Panem – The Hunger Games (The Hunger Games, 2012)schlagartig bekannt. Shields Karriere begann bereits im Alter von sieben Jahren. Dank ihres unverwechselbaren Aussehens und ihrer bodenständigen, unkomplizierten Art hat sie sich in Hollywood schnell einen Namen gemacht.


Ihr Interesse an der Schauspielerei wurde geweckt, als sie ihren Bruder River zu mehreren Castings begleitete. Dabei wurden Willows Leidenschaft und Talent schnell offenkundig. Schon bald erhielt sie die Gastrolle der Liza Rogan in der TV-Serie „In Plain Sight“. 2011 folgten weitere Fernsehrollen als Grace in „Beyond the Blackboard“ mit Emily VanCamp und als Eve in „The Haunting Hour“. Die Tribute von Panem – The Hunger Games brachte Shields den Kino-Durchbruch. Als Primrose Everdeen fiel sie auch Designer Marc Jacobs auf, der den Nachwuchsstar für eine Reihe von Events und Preisverleihungen einkleidete und sie im Magazin „Nylon“ sogar als seine Muse bezeichnete.


Shields wuchs mit ihrem älteren Bruder River, ihrer Zwillingsschwester Autumn, vier Hunden (Jude, Arizona, Polly und Neo) und Katze Clue auf. In ihrer Freizeit widmet sie sich der Fotografie, tanzt, verbringt Zeit mit Familie und Freunden – und träumt von einer Karriere als Modedesignerin, die ihre eigenen Kleider entwirft, von der ersten Skizze bis zur Stoffauswahl. Darüber hinaus engagiert sich Shields für die Hilfsorganisation „Operation Smile“, die Kindern auf der ganzen Welt kostenlose Operationen ermöglicht.

Sam Claflin

Finnick Odair

Nach seinem Abschluss an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) hat SAM CLAFLIN (Finnick Odair) in einer Reihe hochkarätiger Projekte mitgewirkt. Zuletzt war er neben Hilary Swank in dem BBC-Drama „Mary & Martha“ von Richard Curtis zu sehen, das in England zum Red Nose Day ausgestrahlt wurde und auf Malaria-Erkrankungen in Afrika aufmerksam machte. 2012 fiel Claflin als Prinz William neben Kristen Stewart, Charlize Theron und Chris Hemsworth in Snow White and the Huntsman (2012) auf. 2011 machte er sich als junger Missionar und romantischer Held Phillip in Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides), dem vierten Teil der Erfolgsreihe, einen Namen.


Kürzlich hat Claflin in Toronto und Dublin die romantische Komödie Für immer vielleicht (Love, Rosie, 2014) nach dem Roman von Cecilia Ahern abgedreht. Seine Partnerin ist Lily Collins. 2014 soll auch der  Horrorfilm The Quiet Ones mit Jared Harris, eine Produktion der legendären Hammer-Studios, in die Kinos kommen. Derzeit steht Claflin unter der Regie von Lone Scherfig für Posh vor der Kamera. In der Adaption eines Londoner Theaterstücks wird er neben Max Irons, Douglas Booth und Jessica Brown Findlay zu sehen sein. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Studenten der Elite-Universität Oxford, die dem berüchtigten Riot Club beitritt, wo im Verlauf eines einzigen Abends Schicksale entschieden werden.


Claflin fiel zudem in mehreren herausragenden Fernsehproduktionen auf. Dazu zählt das sechsteilige BBC-Epos „White Heat“ (2012), das sieben Freunde – Claflin verkörpert Jack – von 1965 bis in die Gegenwart begleitet. In der autobiografisch gefärbten Serie der preisgekrönten Autorin Paula Milne war er neben Claire Foy, Reece Ritchie und Myanna Buring als Jack zu sehen. James Strongs Drama „United“ (2011) mit David Tennant und Dougray Scott rekonstruiert das tragische Flugzeugunglück in München, bei dem 1958 mehrere Spieler von Manchester United ums Leben kamen. Claflin spielt das Fußball-Talent Duncan Edwards.


2010 zählte Claflin zum Cast von zwei hochkarätigen Fernsehproduktionen: In „Die Säulen der Erde“ nach dem Roman von Ken Follett verkörperte er an der Seite von Eddie Redmayne, Hayley Atwell und Ian McShane den Richard. In dem Vierteiler „Any Human Heart – Eines Menschen Herz“ nach William Boyd glänzte er als junger Logan, der in späteren Jahren von Jim Broadbent und Matthew Macfayden gespielt wird. Die Channel-4-Produktion wurde mit einem BAFTA prämiert. Es folgte das Sci-Fi-Abenteuer „Lost Future – Kampf um die Zukunft“, in dem er als Kaleb neben Sean Bean und Annabelle Wallis zu sehen war.


Noch als LAMDA-Schüler stand Claflin als Dorimant in „Man of Mode“ auf der Bühne, in der Titelrolle der Rockoper „Tommy“, als Silvius in „Wie es euch gefällt“ und als Davey in „Love Is“.

Lynn Cohen

Mags

LYNN COHEN (Mags) ist vor allem als Mirandas Haushälterin Magda in der HBO-Serie „Sex and the City“ (sowie den beiden Kinofilmen) und als Golda Meir in Steven Spielbergs München (Munich, 2005) ein Begriff. Für ihre Darstellung der israelischen Ministerpräsidentin erntete sie großes Kritikerlob. 


Demnächst wird Cohen in der Komödie They Came Together (2014) neben Paul Rudd zu sehen sein. Ihre Filmografie umfasst u. a. Eagle Eye – Außer Kontrolle (Eagle Eye), Synecdoche, New York von Charlie Kaufman, Deception mit Hugh Jackman und Ewan McGregor (alle 2008), The Life Before Her Eyes mit Uma Thurman, Julie Taymors Across the Universe (beide 2008), Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens (Invincible, 2006) mit Mark Wahlberg, Vanya – 42. Straße (Vanya on 42nd Street, 1994) von Louis Malle sowie Woody Allens Manhattan Murder Mystery (1993).


Darüber hinaus zählt Cohen zur Stammbesetzung der Serien „Damages – Im Netz der Macht“, „Bored to Death“ (mit Zach Galifianakis) sowie „Law & Order“. Auf der Bühne trat sie in „Macbeth“ (Public Theatre), „Iwanow“ (Lincoln Center) und vielen weiteren Inszenierungen beim New York Theater Workshop, New York Shakespeare Festival, am Primary Stages und EST (Ensemble Studio Theatre) auf.

Jena Malone

Johanna Mason

Dank ihrer Wandlungsfähigkeit überzeugt die aufstrebende Schauspielerin JENA MALONE (Johanna Mason) in jeder neuen Rolle. 


Demnächst ist sie neben Chloë Sevigny in The Wait (2013) zu sehen. Das Duo spielt zwei Schwestern, die ihre verstorbene Mutter zu Hause behalten und darauf warten, dass sie wieder lebendig wird. 


Kürzlich hat Malone unter der Regie von Paul Thomas Anderson Inherent Vice mit Reese Witherspoon, Owen Wilson, Sean Penn und Joaquin Phoenix abgedreht, ebenso den im London der 1880er Jahre angesiedelten Psychothriller Angelica. Regisseur Mitchell Lichtenstein verfilmt den gleichnamigen Roman von Bestsellerautor Arthur Phillips („Prag“, „Hotel Sphinx“). Malone verkörpert die junge Verkäuferin Constance, die sich in Dr. Joseph Barton verliebt und ihn heiratet. Nach der schweren Geburt ihrer Tochter Angelica belastet die ärztlich verordnete Abstinenz ihre Ehe. Prompt wird ihr Zuhause von einer übersinnlichen Macht heimgesucht.


Des Weiteren hat Malone die Hauptrolle der Autorin Carson McCullers („Das Herz ist ein einsamer Jäger“) in dem mit Spannung erwarteten Biopic Lonely Hunter übernommen.


Im Früjahr 2013 hat Malone ihr erstes Musikvideo inszeniert: „The Incorruptible Heart“ der Band Lavender Diamond wurde exklusiv auf MTV Buzzworthy gezeigt.


2012 zählte sie neben Kevin Costner und Bill Paxton zur Besetzung des Westerns „Hatfields & McCoys“. Der Dreiteiler basiert auf wahren Ereignissen und verfolgt die Blutfehde zwischen zwei Clans, die beinahe einen Krieg zwischen zwei Bundesstaaten ausgelöst hätte. „Hatfields & McCoys“ erntete Emmy- und Golden-Globe-Nominierungen als Beste Mini-Serie und brach Rekorde mit der höchsten Einschaltquote, die je eine Unterhaltungssendung im US-Kabelfernsehen erzielen konnte.


Im gleichen Jahr hatte Malone zudem eine Hauptrolle in dem Independent-Drama In Our Nature. John Slattery und Zach Gilford spielen darin Vater und Sohn, die ihre Termine durcheinanderbringen und gezwungen sind, sich ein Ferienhaus zu teilen – mitsamt ihren jeweiligen Freundinnen. Der Film wurde beim SXSW (South by Southwest) und auf dem Sarasota Film Festival vorgestellt.


Zu ihren weiteren Filmen zählen Zack Snyders Sucker Punch (2011), The Messenger – Die letzte Nachricht (The Messenger, 2009) von Oren Moverman, Sean Penns Into the Wild (2007), Stolz & Vorurteil (Pride and Prejudice, 2005) von Joe Wright und Unterwegs nach Cold Mountain (Cold Mountain, 2003) von Anthony Minghella. 2012 war Malone zudem die Titelheldin der Internet-Serie „Dakota“.Als junge Nachwuchsschauspielerin war sie zunächst neben Julia Roberts und Susan Sarandon in Seite an Seite (Stepmom, 1998) und in dem Kultklassiker Donnie Darko (2001) zu sehen. Ihre erste Kinorolle übernahm Malone in der Independent-Produktion Schutzlos – Schatten über Carolina (Bastard Out of Carolina, 1996) und erhielt auf Anhieb eine Nominierung für den Independent Spirit Award in der Kategorie Bestes Debüt.


Parallel trat Jena Malone in diversen Serien wie „Law & Order“ und „Chicago Hope“ auf. Ihre Leistung in dem TV-Drama „Hope“ brachte ihr 1998 eine Golden-Globe-Nominierung ein. 


Malone lebt zur Zeit in Los Angeles.

Amanda Plummer

Wiress

AMANDA PLUMMER (Wiress) kann für ihre Kino-, TV- und Theaterarbeiten hymnische Kritiken verbuchen. Ihre beeindruckende Filmografie umfasst Terry Gilliams König der Fischer (The Fisher King, 1991) – für die Rolle der schüchternen Lydia erntete sie eine BAFTA-Nominierung – und Quentin Tarantinos Pulp Fiction (1994). Ihre unvergessliche Darstellung der Honey Bunny brachte Plummer eine Nominierung für den American Comedy Award ein. Zu ihren weiteren Filmen zählen Daniel (1983) von Sidney Lumet, Pax (1994) von Eduardo Guedes, Butterfly Kiss (1995) von Michael Winterbottom, Larry Clarks Ken Park (2002) sowie Mein Leben ohne mich (My Life Without Me, 2003) von Isabel Coixet. Zu Plummers jüngeren Filmen zählen Abigail Harm (2012) von Lee Isaac Chung, Strangely in Love (2013) von Amin Matalqa, Soulier de Pacques (2012) von Eriko Kitagawa, The Making of Plus One (2010) sowie  Inconceivable (2008) von Mary McGuckian, Justin Lerners Girlfriend (2010), der im offiziellen Wettbewerb des Toronto Film Festivals lief, sowie Vampire von Shunji Iwai (2011 im Wettbewerb „World Dramatic Cinema“ beim Sundance Film Festival).


Plummers Theaterrollen sind ebenso vielseitig und renommiert wie ihre Filmauftritte. Als Agnes in „Agnes – Engel im Feuer“ an der Seite von Geraldine Page gewann sie einen Tony, einen Drama Desk Award und einen Boston Critics Circle Award. Für ihre Leistung als Jo in „A Taste of Honey“ mit Valerie French wurde Plummer mit einem Theatre World Award sowie einem Outer Critics Circle Award prämiert und für einen Tony sowie einen Drama Desk Award vorgeschlagen. Eine weitere Tony-Nominierung brachte Plummer ihre Darstellung der Eliza Doolittle in „Pygmalion“ neben Peter O'Toole ein. Am Broadway war sie außerdem in „Die Glasmenagerie“ an der Seite von Jessica Tandy zu sehen und als Dolly in George Bernard Shaws „Man kann nie wissen“. Zu ihren Off-Broadway-Auftritten zählen Sam Shepards „A Lie of the Mind“, Tracy Letts „Killer Joe“ mit Michael Shannon und Tennessee Williams' „The Milk Train Doesn't Stop Here Anymore“ neben Elizabeth Ashley. Plummer stand in vielen weiteren Williams-Stücken auf der Bühne, so als Alma in „Sommer und Rauch“, als Polly in „The Gnadiges Fraulein“ und in der Welturaufführung von „Die einzige Ausnahme“ – allesamt Inszenierungen der Hartford Stage Company unter der Regie von Michael Wilson. Darüber hinaus hatte Plummer die große Ehre, bei einem Workshop zu Lenka Udovickis „Warten auf Godot“ am Ulysses Theatre im ehemaligen Jugoslawien mit Vanessa und Lynn Redgrave zusammenzuarbeiten.


Für ihre Rollen in Film, Fernsehen und Theater wurde sie mit drei Emmys ausgezeichnet, erntete eine weitere Emmy- sowie eine Golden-Globe-Nominierung, einen Saturn Award, einen Cable Ace Award und den Hollywood Drama Critics Award für ihre Leistung als Julia in „Romeo und Julia“. Außerdem ist sie Preisträgerin des Anti-Defamation League Awards. Die Liga setzt sich gegen die Diskriminierung von Juden ein.

Paula Malcomson

Katniss’ Mother

 PAULA MALCOMSON (Katniss’ Mother), im nordirischen Belfast geboren und aufgewachsen, ist seit zehn Jahren nicht mehr von den Bildschirmen wegzudenken. Zu ihren bekanntesten Rollen zählt sicher Trixie in der HBO-Serie „Deadwood“. Gemeinsam mit dem Ensemble war sie für einen SAG Award nominiert. Ihre Serienauftritte umfassen des Weiteren die „Kampfstern Galactica“-Fortsetzung „Caprica“ sowie „Sons of Anarchy“ – um nur einige wenige zu nennen. Im Kino sah man sie u. a. Tombstone (1993), The Green Mile (1999), Hamlet (2000) und A.I. – Künstliche Intelligenz (A.I. Artificial Intelligence, 2001).


2013 hat Malcolmson an der Seite von Liev Schreiber die weibliche Hauptrolle in der Krimiserie „Ray Donovan“ übernommen.


Meta Golding

Enobaria

Als Tochter eines United-Nations-Botschafters verbrachte META GOLDING (Enobaria) ihre Kindheit in Übersee: Sie wuchs in den Vereinigten Staaten, Indien, Haiti, Frankreich und Italien auf. Nach einer Verletzung, die ihrer Karriere als Eiskunstläuferin ein abruptes Ende setzte, wechselte sie auf die Bühne. 


Als Tochter eines United-Nations-Botschafters verbrachte META GOLDING (Enobaria) ihre Kindheit in Übersee: Sie wuchs in den Vereinigten Staaten, Indien, Haiti, Frankreich und Italien auf. Nach einer Verletzung, die ihrer Karriere als Eiskunstläuferin ein abruptes Ende setzte, wechselte sie auf die Bühne. 


Vorrangig steht Golding jedoch für TV-Produktionen vor der Kamera. Sie zählt zum Ensemble der Serien „Day Break“, „CSI – Den Tätern auf der Spur“ sowie „Criminal Minds“ und übernahm wichtige Gastrollen in „Dr. House“ sowie „Cold Case“ – um nur einige zu nennen. In ihrer Freizeit engagiert sich Golding für Hilfsorganisationen wie „Renaissance Jacmelienne“ oder „Partners in Health“ in Haiti.


Zur Zeit lebt sie in Los Angeles.

Bruno Gunn

Brutus

BRUNO GUNN (Brutus), der aus Ohio stammt, machte sich zunächst auf New Yorks Bühnen einen Namen, wo er mit preisgekrönten Compagnien wie UBU Rep und dem Ensemble Studio Theatre auftrat.


Als er in Woody Allens Celebrity (1998) sein Kinodebüt gab, kam er erstmals mit Hollywood in Berührung. Es folgten Nebenrollen in Mickey Blue Eyes (1999) mit Hugh Grant und 28 Tage (28 Days, 2000) mit Sandra Bullock. Zu den Filmen, in denen Gunn mitgewirkt hat, zählen des Weiteren Oxygen – Jede Sekunde zählt (Oxygen, 1999), Herbie Fully Loaded – Ein toller Käfer startet durch (Herbie Fully Loaded, 2005), The Bad Penny (2010), Battlefield America (2012) und der Komödienhit Bad Teacher (2011).


Neben seiner Kinokarriere übernimmt Gunn regelmäßig Rollen in TV-Serien. So war er etwa in „Sons of Anarchy“, „True Blood“, „The Office“, „Lass es, Larry!“, „NCIS: Los Angeles“, „CSI – Den Tätern auf der Spur“, „Prison Break“ und „Oz“ zu sehen.


Zur Zeit lebt er in Los Angeles.

Alan Ritchson

Gloss

ALAN RITCHSON (Gloss) hat in Film und Fernsehen seinen Platz gefunden, seit er aus einer Kleinstadt in Florida nach Los Angeles kam. Da er als Sohn eines Berufssoldaten oft umziehen musste, lernte Alan schon frühzeitig, sich anzupassen und in jeder neuen Umgebung schnell Freundschaften zu schließen. Sein Erfolg in der Filmbranche ist sicher auch diesem Umstand geschuldet.


Seine erste wichtige Rolle spielte er als Aquaman im Serien-Dauerbrenner „Smallville“. Damit war Ritchson der erste Superheld in einer lizenzierten Realfilm-Produktion. 


Mit einer kantigeren Hauptrolle in dem modernen Western Rex (2008) konnte er sich auch in der Independent-Filmszene etablieren.


Sein komisches Talent stellte Ritchson als Party-Student Thad Castle in der Comedy-Serie „Blue Mountain State“ und in dem CBS-Pilotfilm „Super Fun Night“ neben Rebel Wilson unter Beweis.


Nach seinem Auftritt als Gloss, dem Sieger aus Distrikt 1, in DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE kehrt er 2014 als cooler Ninja Turtle Raphael in Teenage Mutant Ninja Turtles von Produzent Michael Bay auf die Leinwand zurück. 

Stephanie Leigh Schlund

Cashmere

STEPHANIE LEIGH SCHLUND (Cashmere) wurde bei einem Städtetrip in Los Angeles entdeckt. Nach einem ersten Vorsprechen wurde die Model-Schönheit für die Game-Show „The Price Is Right“ engagiert.


Ihre ersten Filmrollen übernahm sie in Mit dir an meiner Seite (The Last Song, 2010) neben Liam Hemsworth und in der Komödie  A.C.O.D. (2013), die dieses Jahr im Wettbewerb des Sundance Film Festivals lief.


Im Fernsehen sah man sie in „The Following“, „Drop Dead Diva“ und „Past Life“. 


Schlund, die in Atlanta geboren wurde, pendelt zwischen der Ost- und der Westküste. Sie liebt Kunst, Reisen und malt.

Francis Lawrence

Regie

FRANCIS LAWRENCE (Regie) gab sein Regiedebüt mit der Comic-Verfilmung Constantine (2005). In den Hauptrollen waren Keanu Reeves und Rachel Weisz zu sehen. Es folgte der apokalyptische Sci-Fi-Horror-Action-Film I Am Legend (2007) mit Will Smith, eine Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Richard Matheson. 2011 setzte Lawrence in Wasser für die Elefanten (Water for Elephants) nach dem Bestseller von Sara Gruen Reese Witherspoon, Robert Pattinson und Christoph Waltz in Szene.


Lawrence hat sich zudem mit Musikvideos einen Namen gemacht und kann für seine Arbeit einen Grammy (für „Bad Romance“ von Lady Gaga), einen Latin Grammy (für „Whenever Whatever“ von Shakira) und diverse MTV Video Music Awards (VMA) verbuchen. Er hat mit Künstlern wie Jay-Z, Britney Spears, Beyoncé, Pink, Gwen Stefani, Jennifer Lopez, Aerosmith, Janet Jackson und vielen anderen zusammengearbeitet und kann auf Werbespots für namhafte Kunden wie The Gap, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Coca-Cola, Pepsi, L'Oreal, Bacardi, McDonald's, Disneyland, Oldsmobile, Covergirl und Maybelline verweisen.


Beim Fernsehen sammelte Francis Lawrence weitere Erfahrung. So zeichnete er als Regisseur und ausführender Produzent für den Pilotfilm und mehrere Episoden der hochgelobten Serie „Kings“ (2009) verantwortlich und inszenierte die Pilotfolge der Mystery-Serie „Touch“ (2012) mit Kiefer Sutherland, die er auch als ausführender Produzent betreut. 

Suzanne Collins

Ko-Drehbuch, Buchvorlage, ausführende Produktion

Die Bestseller-Autorin SUZANNE COLLINS (Ko-Drehbuch, Buchvorlage, ausführende Produktion) machte erstmals im Segment der Kinderliteratur mit dem New-York-Times-Bestseller „The Underland Chronicles“ auf sich aufmerksam. „Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele“ („The Hunger Games“, veröffentlicht im September 2008) avancierte auf Anhieb zum Bestseller und sprach nicht nur Teenager an, sondern faszinierte auch Erwachsene. Stephen King lobte in Entertainment Weekly, das Werk „mache süchtig“, und Stephenie Meyer schrieb auf ihrer Website: „überwältigend“. Der Roman hielt sich nach Erscheinen mehr als 180 Wochen – also über drei Jahre – ununterbrochen an der Spitze der Bestseller-Liste der New York Times. Insgesamt wurden allein in den USA 36,5 Millionen Exemplare der Trilogie – „Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele“, „Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe“ („Catching Fire“, September 2009) und „Die Tribute von Panem. Flammender Zorn“ („Mockingjay“, August 2010) – verkauft. Die Verlagsrechte der Trilogie wurden in bislang 47 Länder verkauft.


Suzanne Collins hat sich darüber hinaus als Autorin für Kindersendungen profiliert. So gehörte sie zum Stab diverser Nickelodeon-Formate, darunter der  für den Emmy nominierte Hit „Clarissa Explains It All“ und „The Mystery Files of Shelby Woo“. Für das von der Kritik gefeierte Christmas-Special „Santa, Baby!“ erhielt sie als Ko-Autorin eine Nominierung für den WGA Award (Writers Guild of America) in der Kategorie Animation.


Im Jahr 2010 wurde Collins sowohl auf der „TIME 100“-Liste als auch auf der „Entertainers of the Year“-Liste in Entertainment Weekly aufgeführt, 2011 zählte das Fachmagazin Fast Company die Autorin zu seinen „100 Most Creative People in Business”. Suzanne Collins lebt mit ihrer Familie in Connecticut.

Nina Jacobson

Produktion

NINA JACOBSON (Produktion)  kann bereits auf eine beeindruckende, 20 Jahre andauernde Karriere in leitender Funktion bei drei großen Studios zurückblicken. Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt! (Diary of a Wimpy Kid, 2010) war ihr erster Film als Produzentin und zugleich die erste Produktion ihrer Firma Color Force. Der Film wurde ein kommerzieller Hit, der weltweit über 75 Millionen Dollar einspielte und mit Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules (Gregs Tagebuch 2 – Gibt's Probleme?, 2011) sowie Gregs Tagebuch 3 – Ich war's nicht! (Diary of a Wimpy Kid: Dog Days, 2012) erfolgreich fortgesetzt wurde. 2011 produzierte Jacobson Zwei an einem Tag (One Day) mit Anne Hathaway und Jim Sturgess in den Hauptrollen. Der Film basiert auf dem Bestseller von David Nicholls.


Vor der Gründung von Color Force war Jacobson Präsidentin der Walt Disney Motion Pictures Group, wo sie für Walt Disney Pictures, Touchstone Pictures und Hollywood Pictures die Drehbuchentwicklung und Filmproduktion steuerte. In ihrer Amtszeit spielten 15 von Jacobsons Projekten auf nationaler Ebene jeweils mehr als 100 Millionen Dollar ein. Bei Disney brachte Jacobson einige von Hollywoods größten Familienfilm-Franchises auf den Weg. Dazu zählen Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean, 2003), Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch and the Wardrobe, 2005) und Plötzlich Prinzessin (The Princess Diaries, 2001). Das Fluch der Karibik-Franchise avancierte zur erfolgreichsten Filmreihe in der Geschichte von Disney; alle Teile zusammen brachten es auf knapp drei Milliarden Dollar an den internationalen Kinokassen.


Bevor sie zur Walt Disney Motion Pictures Group stieß, war Jacobson in leitender Funktion bei DreamWorks beschäftigt. Dort entwickelte sie Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) und hatte die Idee zu Antz (1998), dem ersten Animationsfilm aus dem Hause DreamWorks. Jacobson begann ihre Laufbahn bei Disney Sunday Movie und leitete die Entwicklungsabteilungen bei Silver Pictures sowie Parkes/MacDonald Productions, bevor sie schließlich zu Universal wechselte.


Sie besitzt einen Abschluss der Brown University und lebt mit ihrer Partnerin Jennifer sowie den gemeinsamen Kindern Noah, Josie und William in Brentwood, Los Angeles.

Jon Kilik

Produktion

JON KILIK (Produktion) zählt zu den führenden Filmproduzenten New Yorks und arbeitet  vorrangig mit renommierten Autorenfilmern zusammen. Dabei stehen stets menschliche Werte und soziale Belange im Vordergrund.


1988 begann Kiliks enge Zusammenarbeit mit Spike Lee, für den er mittlerweile  zwölf Filme produziert hat. Dazu zählen Inside Man (2006), Clockers (1995), Malcolm X (1992) und der bahnbrechende Do The Right Thing (1989). Zudem betreute Kilik In den Straßen der Bronx (A Bronx Tale, 1993), Robert De Niros viel beachtetes Regiedebüt nach dem Theaterstück von Chazz Palminteri.


1995 produzierte Kilik Tim Robbins’ Oscar-gekrönten Dead Man Walking, der auf den Erfahrungen der Ordensschwester Helen Prejean beruht, die sie bei ihrer Arbeit mit zum Tode verurteilten Häftlingen in Louisiana machte. Die Hauptrollen spielen Susan Sarandon und Sean Penn. Im gleichen Jahr produzierte Kilik Julian Schnabels Regiedebüt Basquiat mit Jeffrey Wright als Jean-Michel Basquiat und David Bowie als Andy Warhol. Als Nächstes tat sich Kilik mit Gary Ross und Steven Spielberg zusammen, um Ross’ Regiedebüt Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein (Pleasantville, 1998) zu realisieren. Die Zeitreise-Komödie gibt einen humorigen Einblick in die Welt einer amerikanischen Familie in den 1950er und 1990er Jahren. In den Hauptrollen sind Tobey Maguire und Reese Witherspoon zu sehen.


2000 produzierte Kilik auch Julian Schnabels Before Night Falls mit Javier Bardem, nach der Autobiografie des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas. Before Night Falls feierte bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere und wurde mit dem Großen Preis der Jury sowie dem Preis für den Besten Darsteller ausgezeichnet. Im gleichen Jahr produzierte Kilik Pollock, das Regiedebüt von Ed Harris. Der Schauspieler übernahm selbst die Titelrolle des amerikanischen Malers Jackson Pollock. Ed Harris und Javier Bardem erhielten für ihre Leistungen 2001 jeweils Oscar-Nominierungen in der Kategorie Bester Hauptdarsteller.


Als Nächstes betreute Kilik Skins (2002) von Chris Eyre, der im Indianerreservat Pine Ridge gedreht wurde: Graham Greene spielt einen amerikanischen Ureinwohner, der sich nach seiner Rückkehr aus dem Vietnam-Krieg nicht in den Reservats-Alltag integrieren kann. 2004 produzierte Kilik zudem Oliver Stones Alexander.


2005 kehrte er nach New York zurück, um den sehr persönlichen Broken Flowers zu produzieren. Die Tragikomödie von Autor/Regisseur Jim Jarmusch mit Bill Murray in der Hauptrolle gewann 2005 in Cannes den Großen Preis der Jury.


Mit Babel (2006) von Alejandro González Iñárritu ging Kilik ein weiteres internationales Projekt an. Die Dreharbeiten fanden in Marokko, Mexiko und Japan statt, die vier originell miteinander verwobenen Handlungsstränge werden in arabischer, spanischer, englischer und japanischer Sprache erzählt. Babel feierte 2006 in Cannes Premiere und gewann den Regiepreis. Es folgte der Golden Globe in der Kategorie Bestes Drama. Zudem wurde Babel für sieben Oscars nominiert, darunter auch für den Besten Film.


2007 zeichnete Kilik für Julian Schnabels Schmetterling und Taucherglocke (Le scaphandre et le papillon) verantwortlich, der auf der bewegenden Autobiografie von Jean-Dominique Bauby basiert. Für diesen Film, der mit vier Oscar-Nominierungen bedacht wurde, erhielt Kilik seinen zweiten Golden Globe.


2008 folgte die Rock’n‘Roll-Dokumentation Berlin, Kiliks viertes Projekt mit Julian Schnabel. Darüber hinaus fungierte er als ausführender Produzent von Jim Jarmuschs TheLimits Of Control (2009), Spike Lees Miracle At St. Anna (2008) und W. – Ein missverstandenes Leben (W., 2008) von Oliver Stone. Neben Biutiful (2010) von Alejandro González Iñárritu beaufsichtigte Kilik in Israel und Palästina zuletzt auch Julian Schnabels Miral (2010).


Kilik wurde in Newark, New Jersey geboren und wuchs in Millburn auf. Er ist Absolvent der University of Vermont und zog 1979 nach New York, um seine Karriere als Filmemacher voranzutreiben. Seine Universität verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Daraufhin hielt er die Abschlussrede für die Absolventen des  Jahrgangs 2003.

Simon Beaufoy

Ko-Drehbuchautor

SIMON BEAUFOY (Ko-Drehbuchautor) adaptiert gerade für Film Four den Roman „Billy Lynn's Long Halftime Walk“ von Ben Fountain, der zu den Favoriten für den National Book Award gehörte.


Mit Ganz oder gar nicht (The Full Monty, 1997) legte Beaufoy sein erstes Drehbuch vor. Die Komödie wurde für vier Oscars nominiert und gewann den BAFTA für den Besten Film. Inzwischen hat er aus seinem Skript ein Bühnenstück gemacht, das nach seinem enormen Erfolg in Sheffield nun auch im Londoner West End zu sehen ist. 


Slumdog Millionär (Slumdog Millionaire, 2008) gewann 2009 acht Oscars, darunter für das Beste adaptierte Drehbuch und als Bester Film. Beaufoy selbst gewann den WGA (Writers Guild of America) Award, den Golden Globe und den Preis der Kritikervereinigung National Board of Review.


2011 gingen Beaufoy und Regisseur Danny Boyle mit 127 Hours (2010) erneut in den Kategorien Bester Film und Bestes adaptiertes Drehbuch ins Rennen. 


Für die romantische Komödie Lachsfischen im Jemen (Salmon Fishing in the Yemen, 2011) adaptierte Beaufoy den Roman von Paul Torday. Der Film wurde für drei Golden Globes nominiert, darunter auch als Bester Film in der Kategorie Musical/Komödie.


Weitere Filme, zu denen Beaufoy die Drehbücher verfasste, sind Among Giants – Zwischen Himmel und Erde (Among Giants, 1998), Über kurz oder lang (Blow Dry, 2001), This Is Not a Love Song (2002), Yasmin (2004), Miss Pettigrews großer Tag (Miss Pettigrew Lives for a Day, 2008) sowie der BBC-Zweiteiler „Burn Up“.